Einweihung der Gedenkstätte in der Gartenstadt

Am Montag, 13. Mai 2019, wurde die neue Gedenkstätte an der Julius-Loßmann-Straße eingeweiht.

?


Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich dort, wo heute Wohnhäuser stehen, ein Außenlager des Konzentrationslagers Flossenbürg. Im Oktober 1944 kamen 550 ungarische Jüdinnen, im Alter zwischen 12 und 40 Jahren, dort an. Sie mussten Zwangsarbeit für die Firma Siemens verrichten. Unter schrecklichsten Bedingungen lebten sie in einem Barackenlager, das mit Stacheldraht umzäunt war. Die Frauen litten ständigen Hunger und mussten bitterlich frieren, so dass viele krank wurden und einige auch starben.

Herr Hotze, vom Bunten Tisch Gartenstadt und Siedlungen Süd, hatte die Veranstaltung, bei der viele Politiker sprachen und ein Chor sang, organisiert. Schüler unserer Schule (V2 und 8a) trugen Texte und Interviews von einigen der damals gefangenen Frauen vor.

?
?